Manchmal gibt es Zufälle im Leben, die einen auf interessante, innovative und unterstützenswerte Dinge und Ideen stoßen lassen. Ein solches Ding ist das Metal Deck. Aus der Idee eines kleinen belgischen Webzines entstanden, hat die Metal-Welt nun endlich ein Medium, das sowohl Metal-Geschichte, Fantum, Grundlagenwissen und Spielspaß miteinander verbindet. Und seien wir ehrlich, wer spielt nicht gerne Quartett? Wir haben uns mit Serge Timmers, Ideengeber und Gründer der Firma Analoch Games, unterhalten, um etwas mehr über das Metal Deck zu erfahren. Viel Spaß!
>>>Read the english version below!


Hallo Serge, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Das ist ein etwas ungewöhnliches Interview, denn es geht weder um deine Band, obwohl du eine hast, noch darum, dass du ein Metal Mag hast, was außerdem der Fall ist. Nein, es geht darum, dass du ein Kartenspiel entwickelt hast. Nicht die erste Idee auf die man kommt, wenn man an Metalheads denkt. Wie ist diese Idee entstanden und seit wann trägst du diese mit dir herum?

Hey, kein Problem! Vielen Dank, dass ihr euch für das Metal Deck interessiert. Wir sind froh über jede Aufmerksamkeit. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich das Webzine Merchants of Air gegründet und wir haben nach Wegen gesucht, unsere Seite zu supporten ohne auf Drittmittel wie Sponsoren oder Werbung zurückgreifen zu müssen. An diesem Punkt entstand die Idee zum Metal Deck. Wir brauchten etwas Neues, etwas Interessantes und vor allem etwas, das die Leute mögen würden. Eines Morgens erinnerte ich mich an die alten Quartett-Spiele, die mir meine Eltern immer gekauft hatten. Unter den Kindern in Belgien und den Niederlanden war das Quartett damals in der Zeit vor dem Internet sehr beliebt. Als ich älter wurde, nahm ich diese Kartenspiele sogar mit auf Festivals für den Fall, dass uns Nachts langweilig wurde. An diesem Morgen entstand also die Idee, die typischen Inhalte wie Autos, Motorräder oder Monster Trucks mit Metal Bands auszutauschen. Ich denke, es war im Februar 2016 als ein erster Entwurf fertig wurde. In den folgenden Monaten wurde das Design nochmal drastisch überarbeitet, die Liste der Bands wurde ständig variiert und es gab eine Menge Diskussionen darüber, welche Bands für welches Genre gewählt werden sollte. Am Ende kamen wir aber zu einer Einigung und das Metal Deck erstrahlte endlich in seiner jetzigen Form.



Wie viele Leute waren in den Entstehungsprozess des Quartetts involviert? Gibt es Bands, die während der Entstehung wieder von der Liste gestrichen wurden?

Am Anfang waren es nur ich, der sich das Konzept und einen Plan für die Informationen auf den Karten ausgedacht hat, sowie ein Freund von mir, der für das Design des Spiels verantwortlich war. Natürlich haben aber auch viele andere Leute ihre Meinung eingebracht und uns dabei geholfen, welche Bands mit ins Spiel sollten und welche nicht. Insgesamt waren vielleicht sechs oder sieben Personen involviert, wovon die meisten auch Schreiber bei Merchants of Air sind.

Natürlich flogen einige Bands wieder raus. Am überraschendsten ist das wohl bei Twisted Sisters, Sepultura und Pantera. Zu der Zeit, als wir die Bands aussuchten, hatte Phil Anselmo gerade eine Menge Probleme wegen seiner 'White Power'-Geschichte, was uns dazu veranlasste, beim Thrash Metal Deck lieber gleich auf The Big Four (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) zu setzen. Im Nachhinein fingen wir sofort an, eine Liste für The Metal Deck 2 zu erstellen, wofür wir sowieso noch ein paar Szene-Größen brauchten. Also wurden die drei Bands gleich für das nächste Deck reserviert, das sie sich dann mit WASP teilen werden.

Zur selben Zeit wurde auch das komplette Grindcore-Quartett durch die 'Queens of Metal' ausgetauscht, um den wirklich hart arbeitenden Frauen in der Metal Industrie etwas Support zu geben und ihnen Tribut zu zollen. Dass hier die Nu-Metal-Band Kittie Einzug erhielt, ist vielleicht eine kleine Überraschung, doch ist die Band in den USA ziemlich groß. Außerdem wollte ich einen kleinen geschichtlichen Überblick, welche weiblichen Bands es über die Jahre im Metal gegeben hat und da musste es einfach von Girlschool bis Kittie gehen. Aus diesem Grund wurde 'Grindcore' auch zum Metal Deck 2verschoben. Es fallen uns aber noch immer Bands ein, die unbedingt mal auftauchen sollten. Mich fragen auch ständig Leute: "Was ist mit Amorphis oder Tiamat? Was ist mit Testament und Kreator? Warum fehlen Godflesh?" Aber ab einem gewissen Punkt musst du einfach einen Schlussstrich ziehen. Ich wollte das ganze Projekt nicht dadurch gefährden, dass die Planung in endlosen und vor allem nutzlosen Diskussionen über zu viele Bands und Genres versinkt. Ich wollte, dass die Leute endlich das Spiel bekommen und spielen können...


Das klingt ja nach einem guten Grund, weitere Decks zu produzieren. Hast du irgendwelche Informationen darüber, wie euer Metal Deck benutzt wird? Wird das Metal Deck eher gesammelt als witziges Gimmick oder wird es wirklich zum Spielen verwendet? Gibt es zudem noch weitere Möglichkeiten mit dem Deck zu spielen außer als klassisches Quartett?

Oh, absolut! Schon während der Arbeit am Metal Deck kamen uns viele neue Themen, Genres und sogar andere Spiele in den Sinn. Auch Sachen, die nichts mit Musik zu tun haben. Wenn alles klappt, werden wir auch ein neues Spiel in naher Zukunft vorstellen. Im Moment wollen wir uns aber auf das Metal Deck konzentrieren. Eine andere Idee, die wir hatten, betrifft Erweiterungspacks mit neuen Genres und weiteren Bands. Wir sind uns aber noch nicht sicher, wie das ankommen wird und ob sich das verkauft.

Dazu kommt noch, dass wir die Decks von Zeit zu Zeit updaten müssen, da sich einige Charakteristika wie 'latest album' ändern werden. Ich weiß zum Beispiel, dass Metallica derzeit an einem neuen Full-Length arbeiten, was wir in Zukunft berücksichtigen müssen.



Die Eingangsidee war allein auf ein Quartett-Spiel bezogen, was sich jedoch recht schnell dahin entwickelte, ein vollwertiges Kartenspiel anzubieten. Ein Quartett hat nur 32 bis 36 Karten und wir bemerkten schnell, dass ein Deck mit 52 Karten sinnvoller sei. Auf diese Weise kann man sowohl Quartett mit dem Metal Deck spielen, aber auch jedes andere normale Kartenspiel, das mit einem Standard Bridge Kartensatz funktioniert. Bube, Dame, König, Ass, Herz, Piek, alles ist dabei, inklusive zweier Joker, die durch Künstler aus der belgischen Szene repräsentiert werden. Das soll eine Tradition werden, da ich etwas mit und vor allem für die belgische Metal-, Kunst- und Musikszene machen wollte.

Wir selbst haben auch schon einige Male Quartett mit dem Deck gespielt. Zudem weiß ich von einer Bar in Belgien, die das Metal Deck zum Pokern verwendet. Den ein oder anderen habe ich auch schon auf Festivals spielen sehen, wo wir die Decks verkaufen. Es scheint auch eine Variante zu geben, bei der Motörhead immer gewinnt. Die Möglichkeiten sind da scheinbar unerschöpflich. Wir planen zudem ein umfangreiches Update auf unserer Webseite mit Regeln und einem Formular, über das Leute ihre eigenen Variationen und Regeln einreichen und für andere zugänglich machen können. Ich bin mir sicher, dass es viele kreative Metalheads da draußen gibt, die immer neue Wege finden werden, mit dem Metal Deck Spaß zu haben.

Die meisten verkauften Decks gingen bisher nachvollziehbarer Weise auch an Metaller. Einige sind sowieso Gamer, die mit Pokemon-Decks, Dungeons and Dragons oder Ähnlichem aufgewachsen sind. Andere kaufen das Metal Deck als Geschenk für ihren Vater oder Freunde. Wir hatten aber auch schon einige Enthusiasten, die das Deck für ihre Sammlung haben wollten.


Die meisten Leute haben wohl eine Idee, an wen man sich wenden muss, wenn man eine CD aufnehmen will, ein Tape produzieren möchte oder eine Vinyl pressen lassen will. Aber an wen wendet man sich, wenn man ein Kartenspiel auf den Markt bringen will? War es schwer eine Anlaufstelle zu finden, die sowas in die Hand nimmt?

Das war gar nicht so schwierig. Über das Internet fanden wir recht schnell einige Firmen, die Kartenspiele und Decks drucken. Da hatten wir sogar noch die Wahl, mit wem wir zusammenarbeiten wollten. Einige kooperierten dabei sehr gut, andere nicht. Nachdem wir eine Weile mit verschiedenen Firmen in Verhandlung standen, entschieden wir uns schließlich für eine amerikanische Firma. Die Leute dort waren sehr hilfreich und entgegenkommend. Zudem erwies sich die Webseite des Unternehmens als sehr nutzerfreundlich und leicht zu bedienen, was nicht unerheblich ist, wenn man etwas drucken lassen will, was grafisch derart komplex ist und perfekt werden muss. Das war aber auch für die Firma eine neue Idee und ein Projekt, das mit der Zeit wachsen kann. Ich gehe fest davon aus, dass wir auch in Zukunft eng zusammenarbeiten werden.



Glaubst du, dass das Metal Deck auch eine Promotions-Plattform für kleinere Independent Bands sein kann, die noch kein Label haben?

Ich bin mir nicht sicher, wie Leute auf ein Kartenspiel mit unbekannten Bands reagieren würden. Ich weiß, dass viele Leute das Spiel wegen Bands wie Motörhead, Slayer oder sogar wegen Doro gekauft haben. Fans eben, die alles haben wollen, womit ihre Idole irgendwie zu tun haben. Die Joker sind aber derzeit unsere Möglichkeit, Bands und Musiker der lokalen, belgischen Szene zu supporten. Der Plan ist, wie gesagt, das mit jedem neuen Deck zu machen. Auf der anderen Seite gibt es auch noch endlos viele Möglichkeiten für andere Spiele und da sind wir offen für Ideen. Wenn es eine Möglichkeit gibt die Qualität des Spiels beizubehalten und junge Bands zu unterstützen, werden wir mit Sicherheit etwas entwickeln.


Das klingt doch vielversprechend und ich hoffe man wird in Zukunft noch mehr von euch hören. Habt ihr schon direkt frische innovative Ideen in der Pipeline oder konzentriert ihr euch erst einmal auf das Webzine?

Das hoffen wir auch. Tatsächlich stecken wir voller Ideen für neue Projekt, doch wollen wir dieses eine erstmal ordentlich angehen und abschließen. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe aus Freunden, die das alles auf die Beine gestellt hat. Das mag vielleicht wie ein kleiner Schritt wirken, es eröffnet uns aber extrem viele Möglichkeiten für die Zukunft. Wir entwickeln uns langsam so etwas wie einer Firma, für die zu arbeiten sich richtig anfühlt und das ist eine gute Sache. Also klar, wir werden definitiv mit neuen Ideen für Spiele zurückkommen. Im Moment arbeiten wir an etwas, das wir derzeit Main Stage nennen. Leider kann ich dir aber noch nicht allzu viel darüber erzählen, da wir noch aushandeln, ob es ein Kartenspiel oder ein Brettspiel werden soll. So oder so, es wird eine Menge Spaß machen!

Natürlich arbeite ich auch weiterhin bei Merchants of Air. Ich habe das Magazin gegründet, weil ich über Musik schreiben und diese promoten wollte. Schreiben ist meine Natur geworden und das Webzine ist der perfekte Ort dafür. Das führe ich also weiter, ganz gleich, wie es mit Analoch Games laufen wird.


Vielen Dank für das Gespräch - Ich wünsche dir und Analoch Games alles Beste für die Zukunft. Auf dass das Metal Deck das Szene-Game der Metalheads weltweit wird!

Vielen Dank! Es bedeutet mir viel, wenn Leute Interesse an einer Sachen zeigen, in die ich und mein Team so viel Herzblut gesteckt haben!



ENGLISH VERSION:
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Hello Serge, thanks for your time. This is a bit of an unusual interview because it's not about you being in a band, which you are, or making a mag, which you do, but it's about you having invented a card game! Not the first idea most metalheads would get. How did this idea evolve and since when was this planned?

Hey, no problem, thanks for the interest in the Metal Deck. We really appreciate the exposure. I founded the webzine Merchants Of Air about two years ago and we were looking for ways to support the site without third-party ads. That's pretty much where the Metal Deck comes in. We needed something new, something interesting and something people would like. One morning I remembered the old quartet-card games my parents would buy for me every year. Quartets have been quite popular among children in Belgium and The Netherlands back in the days before the internet. In fact, I also took them to festivals when I was older because we might get bored at night. So that one morning, I got the idea to replace the typical car, motorcycle or monster truck themes with metal bands. I think it was February 2016 when the first design was ready. In the next few months, the designs would drastically change, the band list would often chance and loads of discussions about which band in which genre followed, but eventually we ended up with the Deck as it is at the moment.


How many people were involved in the creation of the deck? Any bands that have fell off that should have been in during the first concept?

At first, it was just me for the concept and the information on the cards, and a friend of mine who designed the whole thing. But of course, several other people offered their opinion about which bands went in and which don't. In all, there were about six or seven people involved, including most writers from Merchants Of Air.

I think the most surprising eliminated bands are Twisted Sister, Sepultura and Pantera. At the time when we were selecting the bands, Phil Anselmo got a lot of heat for the 'white power' incident, which eventually became the prevailing reason to go for 'The Big Four' (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) in the thrash metal quartet. After that decision, we immediately decided to start a list of bands for The Metal Deck 2. For that one, we also needed some huge bands. Pantera and Sepultura became reserved for part 2, and so did Twisted Sister who will appear there along with WASP.

At the same time, the whole 'grindcore' quartet got replaced with 'queens of metal' as a tribute to the hard working women in the metal industry. Maybe adding the nu-metal band Kittie is a bit of a surprise, but they're quite big in the USA, plus I wanted a bit of an overview of the history of women in metal, from Girlschool to Kittie. For that, grindcore moved to 'part 2' as well. Even today, bands who could or should have appeared on The Metal Deck keep popping up. People often ask me, 'How about Amorphis, or Tiamat, what about Testament and Kreator? Where is Godflesh?'. But at one point, you have to make a final decision. I didn't want this whole project to be stopped because of those endless (and useless) discussions. I wanted people to play card games with this thing...


But that sounds like a good reason to keep producing several new Metal Decks. Have you made any experience about the usage of your card game? Do you think people are more collecting this as a gimmick or are they actually playing? What if you are not that into quartett games? Are there any other possibilities of games with The Metal Deck?

Oh, absolutely. Even while working on The Metal Deck, we contrived a number of other themes, including other musical genres but also some other stuff besides music. We've been thinking about other games as well. If all goes well, we'll be introducing one in the near future. But first we want to focus on The Metal Deck. Another idea we had, were expansion packs, with new genres and new bands but we're not sure yet about how we're going to do that.

Besides, in a way we'll have to keep up with this and update the decks once in awhile. Some of the characteristics can change, like 'latest album' for example. I know that Metallica is working on a new full-length so we'll have to update that for future editions.

The initial idea of making a metal themed quartett game quickly grew into a full deck of cards. Apparently, quartets usually have 32 or 36 cards but I immediately started working with 52 so I could make both quartets and any normal card game. We used standard bridge cards. The hearts, the spades, the clubs, the diamonds, the kings, queens and even two jokers, it's all there. The jokers are people from the Belgian metal scene, a tradition we also want to continue in the future. I wanted this to be something from the scene, for the scene.

We've been playing the quartets games a few times, and also the game where you have to compare the characteristics of the bands (formation date, number of albums, moshrate). I know of a bar in Belgium where people use The Metal Deck to play poker and I've seen people playing a game at a festival where we were selling them. I've heard about a variation where Motörhead always wins, regardless of what the original rules of the game say. The possibilities are pretty much endless. In fact, we're planning a massive update on our website, including a form where people can send in their variations and game rules. I'm sure that there's are a lot of creative metalheads out there who can invent new ways to enjoy The Metal Deck.

Most of the decks we sold until now, were bought by metalheads, obviously. Some are also gamers who grew up playing with Pokemon cards, Dungeons and Dragons or something like that. Others buy it as a present for their dad or a friend. We've had a few card games collectors buying the game.


I guess most people have kind of an idea, where to go, if you want to create a CD, a tape or even a vinyl release. But where do you go when you're willing to produce a card game? Was it hard to find someone who would produce something like that?

It wasn't very hard to find a company willing to print the cards. In fact, we had contact with a few printing factories, which we found on the internet. Some cooperated quite well, others not so much. So after we compared them, we decided to go with an American company. They were very helpful and their website was extremely user-friendly, which comes in very handy when you're dealing with something that graphically needs to be perfect. For them too, I think this was a fresh idea and a project that can grow within time. I'm quite sure we'll be working together again in the near future.


Do you think that this could be also a promotion platform for independent bands that don't have a label yet?

I'm not sure how people would react to a card game with unsigned bands. I know that some people bought the game because Motörhead, Slayer or even Doro are in there. Just fans who want everything that features their idols. We do a little promotion with our jokers, who are people from the local metal scene. We plan to do that with every deck we'll release in the future. On the other hand, there are plenty of possibilities for other games and we're open to ideas. If there's a way to maintain our quality and to promote young bands, we can probably work something out.


Sounds great and I hope we will hear more from you in the near future. Any other innovative ideas in the pipeline or are you concentrating on regular magazine jobs now?

We hope so too. As a matter of fact, we've had countless of ideas for stuff to do but this is the first one we actually finished. I am extremely proud of this group of friends for pulling this off. It might seem like a small step at the moment but it opens a lot of possibilities for the future. We're slowly evolving into something that feels like the right company to work for and that is a good thing. So yes, we will probably come up with other games in the future. We're currently working on something called 'Main Stage' but I can't tell you a lot about it at the moment because we're still contemplating about it becoming a card game or a board game. In any way, it will be fun.

Of course, I will still be working at Merchants Of Air for the foreseeable future. I founded that webzine because I wanted to promote music and write. Writing has become my second nature and Merchants Of Air is the perfect spot to do that. So I will continue with that, regardless of how Analoch Games is going to turn out.


Thanks for the interview and I hope your game will become a popular item for headbanger all over the world!

Thank you for the interview, it means a lot to me to see that people are interested in the stuff I create.