Immortal - Sons Of Northern Darkness (2002)
Von Schnee, Eis und unsterblicher Anmut Rezension von
LordOfChaos
Die "Experten" streiten sich ja ob Immortal überhaupt Black Metal ist, oder ob das nur Kiss-Fans sind dies ein wenig übertreiben haben. Aber ist das nicht scheißegal, solange die Musik rockt? Mir ist es jedenfalls wurscht, Künstler sollen einfach nur ehrlich rüberkommen, das ist mir lieber als wenn man zwar extrem böse posen kann (das haben Immortal allerdings auch übertrieben...), dabei aber nur Sachen billig kopiert, die es schon vor über 10 Jahren gab. Spielen können sie ja, und wie. "Sons Of Northern Darkness" ist immer wieder eine nette Abwechslung, und immernoch Meilenweit entfernt von irgendwelchen NeoBM-Sachen à la Dimmu Borgir und Cradle Of Filth.
Zum Großteil der Spielzeit besticht das Album durch schleppende grimmige Passagen, aber wie der Opener "One By One" und der Titelsong "Sons Of Northern Darkness" unter Beweis stellen, kann Horgh auch immer noch knüppeln wie ein Weltmeister.Mir persönlich könnten solche Passagen aber öfters vorkommen, es geht mir zu oft zu langsam zu. Deswegen der eine Punktabzug. Womit ich jetzt aber nicht die ruhigeren Titel schlecht machen will, die sind nämlich auch alle sehr gut durchdacht, das Songwriting ist schon fast vorbildlich, finde ich. Als Anspieltipp, neben den oben genannten Titeln, empfehle ich unbedingt noch "In My Kingdom Cold"! Wir freun uns auf die Reunion...
Redaktion: 9/10 Eure Wertung: 6.5/10 (31 Stimmen gezählt)
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| Playlist: |
01 - One By One 02 - Sons Of Northern Darkness 03 - Tyrants 04 - Demonium 05 - Within The Dark Mind 06 - In My Kingdom Cold 07 - Antarctica 08 - Beyond The North Waves
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