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Svartby - Kom I Min Kittel (2008)

Schunkeln bis die Tasten bluten...
   Rezension von Furfighter

Folk Metal mit schwarzen Elemente, jeder Menge Akkordeon und einer gehörigen Prise Humppa - kommt euch das bekannt vor? Nein hier soll es nicht um die neueste Finntroll oder Korpiklaani-Scheibe gehen, aber die Richtung stimmt. Trollzorn Records vertreiben die russische Band, die auch beim größten russischen Metal-Label gesigned ist und ihre Texte auf schwedisch schreibt. Ein globalisierte Band sozusagen. Ob ihre Musik jedoch global erfolgreich sein wird, darf bezweifelt werden.

Mit viel Bombast werden die Lieder vor allem mit Hilfe des Keyboards durch die halbe Stunde Spielzeit geschunkelt, ohne dabei zu neuen musikalischen Erkenntnissen zu führen. Man kann mit Recht behaupten, alle Ideen schon einmal von Finntroll und Konsorten vernommen zu haben. Dabei agieren Finntroll jedoch weniger einlullend, versuchen jedem Song seinen eigenen Charakter zu verleihen. Durch die synthetische Dominanz gelingt das bei Svartby nicht, zusätzlich zu den normalen Keyboardklänge erhält auch das Akkordeon keine Atempause.

„Kom I Mi Kittel“ liegt musikalisch im Durchschnitt und lässt keinerlei Eigenständigkeit erkennen. Gut nachgespielt, aber zehn Jahre zu spät ist dieses Album nur etwas für Die-Hard-Trollfans, die wirklich jedes Album dieser Stilrichtung benötigen.

4 Sterne
Redaktion: 4/10

Eure Wertung: 5.5/10 (16 Stimmen gezählt)

mehr zu Svartby

Playlist: 01 - Häxby
02 - Kom I Min Kittel
03 - Skogens Ursinne
04 - Om Trollbryggning
05 - Solnedgång Över Träsk
06 - Flykt Över Sömnigt Land: Skada Över Er!!
07 - Moder Av Alla Häxor
08 - Julen Av Vedergällning
09 - Stjärnfull Natt


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