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Haemoth - In Nomine Odium (2011)

Rauschend geht die Welt zugrunde.
   Rezension von Furfighter

Was rauscht so spät durch Nacht und Wind?
Haemoth es mit ihrem dritten Album sind.
An Innovationen bleibt es arm,
damit werden nur Puristen warm.

Da „In Nomine Odium“ aber viel zu belanglos ist, um sich weiter den Kopf über eine humorisch/versaute Erlkönig-Variante zu zerbrechen: hier die knappe Prosa-Version...

Haemoth sind Franzosen und spielen räudigen Black Metal der zweiten Welle. Also rauschend kaltes Zeug mit verzerrtem Gesang und ohne Schnörkel. Natürlich ist das alles ganz böse misanthropisch und nihilistisch und so. Wären sie Norweger, dürften sie sich definitiv das „TRVE“-Logo auf's Album pappen. Nun darf man natürlich fragen, wer das 2011 noch braucht, wo doch zu dem Thema eigentlich alles gesagt und vertont wurde. Aber wer sowas fragt, ist nicht auf der Suche nach dem nächsten großen Rauschen und hat sich hier definitiv verklickt. Dennoch werden selbst abgebrühte Raschel-Rüpel zugeben müssen, dass dieses Jahr in diesem Genre besseres erschienen ist. Einen Extra-Punkt vergeb ich aber für den besten Promo-Satz des Jahres:

„This is the soundtrack to your worst nightmare: life.“

5 Sterne
Redaktion: 5/10

Eure Wertung: 2.6/10 (8 Stimmen gezählt)

mehr zu Haemoth

Playlist: 01 - Odium
02 - Slaying the Blind
03 - Demonik Omniscience
04 - Spiritual Pestilence
05 - Disgrace
06 - Son of the Black Light
07 - ...And Then Came the Decease


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