Byfrost - Black Earth (2010)
Trinkspiel mit einem Klon Rezension von
Furfighter
Was macht man als Rezensent mit einer Band, die wie die offensichtliche Kopie einer szenebekannten Größe klingt? Ich empfehle, aus dem Schreibprozess ein Trinkspiel zu machen: Immer wenn man ein bekanntes Riff entdeckt, wird gebechert. Holla, dann ist man nach einem Durchgang von „Black Earth“ auf jeden Fall gut am Start...
Lange muss man nicht überlegen: Byfrost klingen wie Immortal. Und zwar so überzeugend, dass „Black Earth“ ohne Probleme in die Immortal-Diskografie passen würde. Dass man dieses Album trotzdem gut finden kann, liegt daran, dass Byfrost kein schlechter Klon sind. Im Vergleich mit Immortals aktuellem Output „All Shall Fall“ gewinnt „Black Earth“ sogar. Byfrost sind technisch besser und auch wenn viele Riffs an die Vorbilder erinnern („Night of Damnation“ = „Tyrants“ - Prost!): Mit einer heftigen Prise Thrash, eingängigen Midtempo-Riffs und dem ein oder anderen Soli spielen sich Byfrost mit jedem Song weiter in mein Herz - obwohl das warme Gefühl in meiner Brust auch vom Allohohl stammen kann...
Redaktion: 7/10 Eure Wertung: 4.3/10 (9 Stimmen gezählt)
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| Playlist: |
01 - Horns to the Sky 02 - Black Earth 03 - Night of Damnation 04 - Lord Victorious 05 - Desire 06 - Wings of the Angel of Death 07 - Evil Arise 08 - Skull of God
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